Was Anleger – leider – immer wieder falsch machen
In der nachfolgenden Pressemeldung „Was Anleger – leider – immer wieder falsch machen“ nimmt der Berliner Honorarberater Klaus Porwoll von der PecuniArs Honorarberatung Stellung zu:
Zwischen Wunsch und Wirklichkeit klafft oft eine riesengroße Lücke – Das gilt auch beim Thema Investieren – Vermögensberater Klaus Porwoll beschreibt, wie sich typische und kostspielige Anlegerfehler bekämpfen und vermeiden lassen.
Berlin, den 6. Juli 2023 – Investieren kann so einfach sein – wäre da nicht der Anleger selbst als großer Risikofaktor. Er steht sich regelmäßig mit seinen Emotionen selbst im Weg. Wenn es an den Märkten gut läuft, wird er gierig. Und wenn es runtergeht, kriegt er es mit der Angst zu tun, um nur zwei der gängigen Fehler zu nennen. Dabei haben Gefühle bei der Geldanlage eigentlich nichts zu suchen. Doch genau das passiert immer wieder. „Viele der Verhaltensmuster sind so tief in uns verankert, so dass die meisten Menschen gar nicht in der Lage sind, die emotionalen und psychologischen Fallen auch als solche zu erkennen“, beschreibt Klaus Porwoll, Gründer und Inhaber der unabhängigen Berliner Honorar-Finanzberatung PecuniArs, das Dilemma. Der erfahrene Honorarberater hat vor allem folgende Anlegerfehler
ausgemacht:
Zu gierig
Ob Zinswende, hohe Inflation oder Ukraine-Krieg: Die Herausforderungen an den Finanzmärkten nehmen zu, entsprechend hängen die (Rendite-) Trauben für Anleger derzeit recht hoch. „Es wird immer anspruchsvoller, nach Abzug von Steuern und Inflationsrate mit der Kapitalanlage überhaupt ein Plus zu erzielen“, sagt Porwoll. Trotzdem werden die Anleger nicht bescheidener, sondern wollen im Idealfall zweistellige Renditen. Doch eine kluge und globale Diversifikation ist viel zielführender. Wichtig ist dabei, dass die gewählten Anlageklassen und Produkte auch zu den individuellen Anlagezielen und der persönlichen Risikoneigung des Anlegers passen.
Einseitige Wetten
Wasserstoff, Krypto oder aktuell Künstliche Intelligenz: Die Aussicht auf das schnelle Geld verleitet immer wieder Anleger dazu, einseitig auf vermeintliche Mega-Trends und Überflieger-Aktien zu setzen. „Doch leider zeigt die Erfahrung, dass Anleger damit allzu oft Schiffbruch beziehungsweise kräftige Kursverluste erleiden“, warnt der PecuniArs-Gründer. Denn entweder ist das größte Wachstum schon vorbei, wenn Privatanleger einsteigen oder die Themen oder Geschäftsmodelle der Unternehmen erweisen sich als Luftnummer. Selbstüberschätzung Dazu passt der nächste typische Fehler: Anleger neigen dazu, sich und das eigene Prognosevermögen zu überschätzen. Sie suchen zudem nach Informationen, die ihre Ansichten bzw. Entscheidungen weiter verstärken. Entgegengesetzte Informationen blenden sie aus. „Doch erfolgreicher legt derjenige Investor an, der die Mehrheitsmeinung und kurzfristige Trends ignoriert. Und der nicht auf sein Bauchgefühl hört, sondern nach festen Regeln agiert“, empfiehlt Porwoll.
Keine Geduld haben
Immer wieder versuchen Anleger, den richtigen Zeitpunkt zum Kauf oder zum Verkauf von Aktien zu finden. „Dabei ist es erwiesen, dass Market-Timing, also der rechtzeitige Aus- und Einstieg aus dem Markt, so gut wie unmöglich ist“, sagt Porwoll. Für den Honorarberater ist deshalb Zeit bei der Geldanlage wichtiger als der exakte Investitionszeitpunkt. „Da niemand verlässlich vorhersagen kann, wann die besten Tage an der Börse auftreten, ist es sinnvoller, über einen langen Zeitraum hinweg investiert zu bleiben und nicht hektisch zu handeln“, empfiehlt Porwoll.
Zu teure Produkte
Wenn Anleger ein Finanzprodukt suchen, achten sie vor allem auf die Wertentwicklung. Dabei spielen die Kosten eine viel größere Rolle für den langfristigen Anlageerfolg als man denkt. „Wegen des Zinseszins-Effekts – Gebühren über Gebühren, Jahr für Jahr – ist es nicht ungewöhnlich, dass Kosten und Gebühren die Hälfte der potenziellen Gewinne des Anlegers verschlingen“, erläutert Porwoll. Für ihn ist es mit seiner unabhängigen Honorarberatung deshalb bedeutsam, Anlageformen zu wählen, die bei ähnlichen Erfolgschancen niedrigere Kosten ausweisen.
Erfolg mit wissenschaftlichem Ansatz
„Es ist wissenschaftlich belegt, dass Anlage- und Verhaltensfehler eine Ursache dafür sind, dass das tatsächliche Renditepotenzial nicht ausgeschöpft wird“, betont Porwoll und ergänzt: „Mit unserer in allen Marktzyklen bewährten Strategie lassen sich die individuellen finanziellen Ziele besser erreichen“, sagt der Berliner Honorar-Finanzberater. Konkret bedeutet das: passiv, global breit gestreut und mit Aktien und Anleihen in zwei Anlageklassen investieren. Mit diesem Ansatz werden die Chancen, die die Kapitalmärkte weltweit bieten, am effektivsten genutzt – ohne dabei die Risiken aus den Augen zu verlieren. Durch den Einsatz von passiven Anlageprodukten werden subjektive (Fehl-) Einschätzungen von aktiven Managern ausgeschlossen. Zudem bieten die passiven Produkte aus Sicht des Berliner Honorarberaters eine gute Möglichkeit, breit gestreut und vor allem systematisch langfristig Vermögen aufzubauen. Die Renditeperspektiven sind nachweislich besser als bei aktiv gemanagten Fonds.
„Denn der Bauch, die Emotionen, der Mensch als Fehlerquelle werden weitgehend ausgeschaltet“, erläutert Porwoll und verweist darauf, dass auch viele institutionelle Anleger wie Pensionsfonds, Stiftungen oder Versicherer Produkte wie ETFs nutzen, um verschiedene Märkte transparent und nachvollziehbar abzubilden.
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