Damit Werte erhalten bleiben
und sinnvoll weitergegeben werden.

Vermögen übertragen.

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Vermögen übertragen

Der richtige Zeitpunkt ist selten der, den man sich aussucht.


Vermögensübertragung beginnt nicht mit dem Erbfall. Sie beginnt mit der ersten Frage, die sich die meisten erst stellen, wenn es eigentlich schon zu spät ist — und mit jemandem, der Orientierung gibt, wenn die Entscheidung schwerfällt.

Die meisten Menschen denken über die Übertragung ihres Vermögens erst dann nach, wenn ein konkreter Anlass sie dazu zwingt: ein Immobilienverkauf, eine Erbschaft, der Wunsch, den Kindern schon heute etwas zu geben. Genau in diesem Moment wird sichtbar, wie viel Spielraum durch frühzeitige Planung verloren geht — und wie viel sich retten lässt, wenn man rechtzeitig handelt.

01
Sie möchten zu Lebzeiten übertragen

Sie wollen Ihren Kindern oder Enkeln schon heute etwas geben — nicht erst nach Ihrem Tod. Die Frage ist, wie das steuerlich am sinnvollsten gestaltet wird.

02
Sie haben unerwartet Kapital erhalten

Ein Immobilienverkauf, ein Unternehmensverkauf, eine Erbschaft. Plötzlich liegt eine größere Summe da, die sinnvoll strukturiert werden muss — bevor sie weitergegeben oder angelegt wird.

03
Sie haben bereits geerbt

Das Vermögen ist da, aber es liegt unstrukturiert herum. Sie wissen, dass Sie etwas damit tun sollten — aber nicht genau, was.

Was viele nicht wissen

Sie können Ihren Kindern alle zehn Jahre einen größeren Betrag steuerfrei schenken.


Das deutsche Steuerrecht erlaubt jedem Kind, von jedem Elternteil alle zehn Jahre einen festen Betrag steuerfrei zu erhalten. Wer das frühzeitig nutzt, kann über die Jahre einen großen Teil seines Vermögens steuerfrei an die nächste Generation weitergeben — statt es im Erbfall auf einen Schlag zu versteuern.

400.000 €
pro Kind
200.000 €
pro Enkelkind

Steuerfrei · alle zehn Jahre erneut nutzbar

Der Haken

Diese Freibeträge verfallen, wenn sie nicht genutzt werden. Wer zu spät anfängt, hat oft die Möglichkeit für mehrere solcher Zehn-Jahres-Fenster bereits verpasst.

Die größte Sorge dabei ist selten die Steuer — sondern die Kontrolle.

Viele schrecken vor einer frühen Übertragung zurück, weil sie befürchten, die Entscheidungsmacht über ihr Vermögen abzugeben. Dafür gibt es eine Lösung.

Wie der Mechanismus funktioniert
01
Bis zu 99 % gehen rechtlich an den Erben

Mit bestimmten Versicherungslösungen lässt sich Vermögen bereits heute überwiegend dem Erben zuordnen — und nutzt so die steuerlichen Freibeträge optimal aus.

02
Ein Vetorecht bleibt beim Übertragenden

Das verbleibende 1 % wirkt als Vetorecht. Ohne diese Zustimmung kann der Erbe nicht frei über das Vermögen verfügen — selbst wenn ihm formal bereits der größte Teil gehört.

03
Der Zeitpunkt der vollen Kontrolle wird festgelegt

Der Übertragende bestimmt, wann der Erbe die volle Kontrolle erhält — etwa erst ab einem bestimmten Alter. Das funktioniert auch über den eigenen Tod hinaus.

Solche Lösungen sind kein Produkt, das man sich selbst am freien Markt zusammenstellen kann — der Zugang dazu ist institutionellen Partnern wie PecuniArs vorbehalten. Genau das ist einer der Vorteile einer laufenden Verwaltung: Sie erhalten Zugriff auf Instrumente, die Privatanlegern sonst gar nicht zur Verfügung stehen.

Ein Beispiel aus der Praxis

Wenige Monate, die einen erheblichen Unterschied gemacht hätten.


Fiktives Beispiel — Name geändert

Herr Albert* hatte über Jahrzehnte ein beachtliches Vermögen aufgebaut — Immobilien, Wertpapiere, solide Substanz. Als er beschloss, einen Teil davon an seine Kinder weiterzugeben, verkaufte er eine größere Anlageimmobilie. Erst im Nachhinein stellte sich heraus: Hätte er den Verkauf wenige Monate später durchgeführt, wären die steuerlichen Auswirkungen erheblich geringer gewesen. Eine frühzeitige Planung hätte das verhindert.

Seine Kinder empfahlen ihm daraufhin, sich beraten zu lassen. Im ersten Gespräch wurde schnell klar: Es ging nicht nur um diesen einen Verkauf, sondern um die gesamte Struktur seines Vermögens. Wir analysierten seine Situation vollständig — Immobilien, Wertpapierdepots, Liquidität — und entwickelten eine langfristige Strategie für die Übertragung innerhalb der Familie.

Statt alles auf einmal zu übertragen, haben wir das Vermögen über mehrere Jahre verteilt — jede einzelne Schenkung blieb so innerhalb der steuerfreien Grenze für seine beiden Kinder und vier Enkelkinder. Gleichzeitig übernahmen wir die laufende Verwaltung des verbleibenden Vermögens: Statt das Kapital nach der Übertragung unkoordiniert in verschiedenen Depots zu belassen, führten wir es in eine einheitliche, kosteneffiziente Strategie über. Seither begleiten wir Herrn Albert kontinuierlich: Ändert sich seine persönliche Situation oder ergibt sich am Markt eine Chance, die zu seiner Strategie passt, besprechen wir das aktiv mit ihm — immer mit Blick auf sein Ziel.

Das machte einen messbaren Unterschied. Durch die laufende Betreuung wurde nicht nur die steuerliche Seite der Übertragung optimiert — auch das verbleibende Vermögen arbeitete seither deutlich effizienter: geringere Produktkosten, eine auf die Familie abgestimmte Risikostruktur, und die Sicherheit, dass jede künftige Übertragung rechtzeitig vorbereitet wird statt erst im Nachhinein aufzufallen.

Das Ergebnis: Ein deutlich größerer Teil des Vermögens blieb innerhalb der Familie erhalten, anstatt durch unnötige Steuerzahlungen verloren zu gehen. Herr Albert hat heute einen festen Ansprechpartner, der seine gesamte Vermögensstruktur kennt — und der dafür sorgt, dass die nächste Übertragung an seine Enkel rechtzeitig und mit Weitblick vorbereitet wird, statt unter Zeitdruck zu entstehen.

Was bei Herrn Albert den Unterschied gemacht hat, war nicht nur die steuerliche Optimierung. Es war ein fester Ansprechpartner, der seine gesamte Situation kennt — und der auch in den Jahren danach erreichbar bleibt, wenn sich etwas ändert.

* Name zum Schutz der Privatsphäre geändert. Die Situation basiert auf einem realen Beratungsfall.

Der Ablauf

Drei Schritte zur sinnvollen Übertragung.


01

Analyse der Gesamtsituation

Wir betrachten nicht nur den zu übertragenden Vermögensteil, sondern Ihre gesamte Vermögensstruktur — Immobilien, Wertpapiere, Liquidität, bestehende Verträge.

02

Übertragungsstrategie

Wir entwickeln einen Plan, der gesetzliche Freibeträge optimal nutzt, steuerliche Belastung minimiert und die Übertragung über die für Sie sinnvollen Zeiträume staffelt.

03

Laufende Begleitung

Eine gute Übertragungsstrategie ist kein Dokument, das einmal erstellt und dann abgelegt wird. Sie verändert sich mit Ihrem Leben: Ein Enkelkind kommt zur Welt, eine Immobilie wird verkauft, das Steuerrecht ändert sich, ein Kind durchläuft eine Lebensphase, die andere Bedürfnisse mit sich bringt.

Wir verstehen unsere Rolle dabei wie die eines Steuermanns auf einem Schiff: Kurs halten heißt nicht, das Ruder festzubinden und zu hoffen, dass alles glattläuft. Es bedeutet, kontinuierlich auf Veränderungen zu reagieren und die Richtung anzupassen, ohne das eigentliche Ziel aus den Augen zu verlieren.

Deshalb begleiten wir die Umsetzung Ihrer Übertragungsstrategie über Jahre — mit regelmäßigen Gesprächen, in denen wir prüfen, ob alles noch zu Ihrer Situation passt, und mit der Verwaltung des Vermögens, das noch nicht übertragen wurde.

Häufig gestellte Fragen

Was Mandanten uns am häufigsten fragen.


Je früher, desto mehr Gestaltungsspielraum bleibt. Da gesetzliche Freibeträge alle zehn Jahre neu genutzt werden können, lohnt sich eine frühzeitige Planung besonders bei größeren Vermögen — jede verpasste Zehn-Jahres-Frist bedeutet ungenutztes Potenzial.

Ja, allerdings mit deutlich niedrigeren Freibeträgen und höheren Steuersätzen als bei direkten Nachkommen. Wir prüfen in der Analyse, welche Übertragungswege für Ihre Familie steuerlich am sinnvollsten sind.

Geerbtes Vermögen sollte nicht unstrukturiert liegen bleiben. Wir analysieren, was Sie erhalten haben, und überführen es in eine Strategie, die zu Ihrer Lebenssituation und Ihren Zielen passt.

Ja. Wer langfristig denkt, kann schon beim Vermögensaufbau berücksichtigen, wie eine spätere Übertragung steuerlich am sinnvollsten gestaltet wird.

Nein. Es umfasst auch Schenkungen zu Lebzeiten, die gezielte Nutzung von Freibeträgen über mehrere Generationen und die Strukturierung von Vermögen mit Blick auf eine spätere Übergabe.

Ihr nächster Schritt

Sprechen wir über Ihr Vermögen.

Ein Strategiegespräch. Kein Verkaufsgespräch.


Wenn Sie wissen wollen, ob unser Ansatz zu Ihrer Situation passt, ist das erste Gespräch der richtige Schritt — strukturiert, vertraulich und in Ruhe.

Was Sie erwartet
  • Rund 90 Minuten — kostenfrei und unverbindlich
  • Persönlich bei uns in Berlin-Grunewald
  • Bestandsaufnahme: Wo stehen Sie wirklich?
  • Konkrete Hinweise auf Hebel in Ihrer Situation
  • Ohne Verpflichtung. Ohne Verkaufsdruck.

PecuniArs Gesellschaft für strategische Anlageberatung mbH

Koenigsallee 72 · 14193 Berlin-Grunewald

030 89 73 79 780 · Info@pecuniars.de